Hans-Peter Briegel

Von Martin Batzel

briegelDie „Hand Gottes“ schreibt links – und persönlich bis vor wenigen Jahren noch regelmäßig zu Weihnachten nach Germersheim am Rhein. Herzliche Grüße zum Fest und mit den besten Wünschen für Gesundheit und einem guten Neuen Jahr von Diego Armando Maradona. Diese Wünsche erhielt Hans-Peter Briegel regelmäßig kurz vor dem Jahreswechsel in den heimischen Briefkasten im pfälzischen Ort, dessen Stadtgebietsgrenze die Vorderpfalz von der Kurpfalz trennt. Die Poststempel der Städte, aus denen die Karten in die Stadt zwischen Mannheim und Karlsruhe geliefert wurden, stammten aus Neapel, Sevilla, Rosario in der argentinischen Provinz und der Metropole Buenos Aires. Sie sind Ausdruck der Wertschätzung des Argentiniers für den Deutschen, der solche Anekdoten heute noch gerne erzählt. Nicht weil er sich damit brüstet, sondern weil sie zu einem spannenden Fußballerleben gehören wie der Saumagen zur Pfalz, in der Briegel aufgewachsen ist. 28 Jahre nach dem wohl größten Endspiel seiner Karriere, dem Weltmeisterschaftsfinale 1986 gegen Argentinien, sagt Briegel über sich: „Ich bin kein zigfacher Millionär, aber ich lasse es mir gut gehen. Ich jogge jeden zweiten Tag, mache Krafttraining und schaue Fußball.“

Nach dem verlorenen Finale 1986 ging es ihm nicht gut, da brummte er in das Mikrophon, welches ihm ZDF-Legende Rolf Töpperwien unmittelbar nach dem Schlusspfiff und direkt an der Kreidelinie vor die Nase hielt: „Das war mein letztes Länderspiel.“ 72 waren es insgesamt für den Abwehrspieler.

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