Slobodan Komljenovic: „Ich gewinne lieber 5:4 als 1:0“

Von Nils Malzahn



Es läuft schon die Nachspielzeit, als sich Slobodan Komljenovic ein letztes Mal auf den Weg in den gegnerischen Strafraum macht. Es gibt Eckball. In diesem Moment weiß er, dass seine Qualitäten, die er als 1,89 Meter großer Hüne im Kopfballspiel mitbringt, noch einmal von großer Bedeutung anderen Spieler schon nervös durch den Strafraum wuseln, bleibt Komljenovic seelenruhig stehen. Als sein Mitspieler an der Eckfahne anläuft und den Ball berührt, ahnt der gebürtige Frankfurter schon, an welcher Stelle sich das runde Spielgerät im Strafraum absenken wird. Komljenovic schleicht sich weg zum langen Pfosten und trifft von dort zum 3:3-Ausgleich. Der Schiedsrichter pfeift die Partie wenige Augenblicke später ab – Komljenovic ist der gefeierte Mann. Es klingt wie der Rückblick auf die Szene eines Fußballspiels, das weit in der Vergangenheit liegt. Als hätte man eine alte Videokassette aus den 90er-Jahren herausgekramt oder sich im Fernsehen eine der Sendungen angeschaut, die noch einmal die Erinnerungen an legendäre Begegnungen der Fußballgeschichte aufleben lassen. In diesem Fall ist das anders. Das entscheidende Tor, das Komljenovic mit seinem schulbuchmäßigen Kopfball erzielt, datiert vom 6. März 2016. Slobodan Komljenovic ist 45 Jahre alt und sichert dem FC Tempo in der Kreisoberliga Frankfurt einen wichtigen Punkt im Heimspiel gegen den FFV Sportfreunde 04.



»» Den kompletten Artikel finden Sie in unserer Aktuellen Ausgabe des Anstoss