FC Alsbach - Das Ende des ChampagnerTraums – Die Hessenliga als Ziel

Das Ende des ChampagnerTraums – Die Hessenliga als Ziel

FC-AlsbachEin Mittwoch Ende April. Es ist später Nachmittag in Frankfurt-Rödelheim. Auf Menschen, die ihre Novemberdepression erfolgreich bis in den Frühling gerettet haben, könnte der graue Himmel durchaus ein wenig bedrohlich wirken - so tief hängen die Wolken über der Stadt. Die Geräuschkulisse, die auf der Sportanlage herrscht, ist hingegen das komplette Kontrast-programm. Ohne es gesehen zu haben, hört man sofort, dass hier etwas los ist. Hier tobt das Leben. Im wahrsten Sinne des Wortes. Würde das Brentanobad nebenan nicht noch im verlängerten Winterschlaf stecken, könnte man meinen, das typische Stimmengewirr käme von drüben, genauso wie der Geruch von Pommes Rot-Weiss.

Apropos Rot-Weiss. Schnell wird klar, wo die betriebsame Unruhe ihren Ursprung hat. Nämlich nicht am Kiosk auf der anderen Seite des Zaunes, sondern gegenüber auf dem Vereinsgelände von Rot-Weiss Frankfurt. Läuft man hinter der Haupttribüne des Stadions vorbei, in dem übrigens auch die Damen vom 1. FFC Frankfurt ihre Bundesligaspiele austragen, gelangt man schnell an zwei Fußballplätze. Während der Hauptplatz verwaist ist, wird auf dem gleich daneben liegenden Kunstrasen richtig geackert. Fünf Mannschaften trainieren gleichzeitig und wuseln scheinbar unkoordiniert durcheinander. Doch nach einigen wenigen Minuten des Zuschauens merkt man schnell, dass im Betrieb System steckt. Von der F- bis zur B-Jugend wird konzen-triert, aber mit viel Spaß und Engagement dem Training nachgegangen. An allen Ecken des Platzes geben die Übungsleiter Anweisungen, erklären, machen vor, kritisieren und loben. An Haar- und Hautfarbe lässt sich unschwer erkennen, dass hier auffallend viele Kinder aus den unterschiedlichsten Ländern ihrer Leidenschaft nachgehen.


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