VfR Bürstadt: „Kleine Stadt im großen Fußball“

Von Martin Batzel

buerstadtNostalgie kann schmerzen; aber so richtig. Wer sich bei einem Besuch des VfR Bürstadt nicht gänzlich von Empathie befreit durch das Stadion bewegt, riskiert am Ende der Zeitreise die fast schon melancholische Erkenntnis: „Früher war alles besser.“

Ortstermin in Bürstadt, Südhessen, mitten im Ried gelegen, zwischen Rhein und A67, 16 050 Einwohner und fünf Fußballvereine; zwei in der Kernstadt und drei verteilt auf zwei Stadtteile. Fünf Klubs sind wirklich viele und alle spielen unterklassig. Warum schließt man sich nicht zusammen? „Beim VfR Bürstadt fand sich keine Mehrheit. Die Fusion wird aber kommen, sie kann nicht ausbleiben“, sagt VfR-Vorstandsmitglied Franz-Josef Eitge. Er kümmert sich heute um die Finanzen und ist schon lange dabei; auch als der Verein vor wenigen Jahren den Ideen eines angeblichen Heils- und Geldbringers folgt. Über das Thema spricht Eitge nicht so gerne. Das merkt man schnell. Die Frage, ob der Vorstand vielleicht naiv gehandelt habe, weist er zurück. Manfred Hönig verspricht damals sportlichen Erfolg, Geld, Sponsoren, Aufstieg, keinen Reichtum, aber neuen, großen Ruhm. Das tut dem strapazierten Selbstbewusstsein beim Ex-Zweitligisten sicherlich gut. Aber Hönigs Versprechen und unlauteres Geschäftsgebaren bringen den VfR erst bis an den Rand der Hessenliga und dann in die Schlagzeilen. Andere Geschäftspartner bringt der Fehler, mit Hönig Geschäfte zu machen, die Privatinsolvenz.

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