Sebastian Rode - „Meine Leistungen bei den Bayern werden immer mehr respektiert“

Von Thorsten Siegmund
rodeEs gibt sie tatsächlich. Diese Momente im Leben eines Fußballers, in dem einem das größte Talent auch nicht weiterhilft. Da kann man noch so gut mit dem Ball umgehen können. Plötzlich sind ganz andere Qualitäten gefragt. Einen solchen Moment erlebt auch Sebastian Rode, nur wenige Tage nachdem er seinen Dienst in München an der Säbener Straße angetreten hat. Eines Abends, nach einem gemeinsamen Teamessen, ist es soweit. Rode muss singen. Wie das mittlerweile fast üblich ist, wenn Fußballer den Verein wechseln und ihren Einstand im Kreise der Kollegen geben. So auch bei Rode. Also erhebt er sich von seinem Platz und legt los. Der gebürtige Hesse hat sich für einen Ohrwurm dieses Sommers entschieden. „Atemlos“ von Helene Fischer. Keine schlechte Wahl. Rode macht seine Sache gut, das Eis ist gebrochen und der 24-Jährige endgültig bei seinem neuen Arbeitgeber angekommen. 
In München, an der Säbener Straße, bei der vielleicht besten Vereinsmannschaft der Welt. Dort, wo alles ein bisschen größer und beeindruckender ist als andernorts. Dort, wo sich die Stars die Klinke in die Hand geben. Hier spielen einige der besten Fußballer der Welt: ­Manuel Neuer, Arijen Robben, Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm, Frank Ribery und jetzt auch ein Sebastian Rode. ­„Natürlich hat man Respekt, wenn man zum ersten Mal vor denen steht. Doch das muss man schnell ablegen, das verlangt auch unser Trainer“, erzählt Rode.  Er weiß selbst am besten, dass er von der Weltklasse einiger seiner Teamkollegen noch ein ganzes Stück entfernt ist. Und das war letztlich auch der Grund, weswegen er im Frühjahr einen Vierjahresvertrag beim deutschen Rekordmeister unterschrieben hat. Rode will den nächsten Schritt in seiner noch jungen Karriere machen, sich mit den Besten messen und dadurch selbst noch besser werden. Nach dem ersten halben Jahr in seiner neuen Heimat fällt sein Fazit durchweg positiv aus. „Meine Leistungen werden hier immer mehr respektiert. Es gibt einige, die hatten mir durchaus weniger zugetraut“, sagt er. Ein kleiner Seitenhieb an seine Kritiker, die den Wechsel zum FC Bayern nicht ganz nachvollziehen konnten. 
 
 
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