Dominik Stroh-Engel - „Darmstadt hat mich vor der Arbeitslosigkeit gerettet“

Von Thorsten Siegmund
strohengelEs ist gerade mal 15 Monate her, da erlebte Dominik Stroh-Engel die wohl schwerste Zeit seiner Fußballerlaufbahn. Sein Vertrag beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden neigte sich dem Ende zu, der Verein signalisierte dem damals 27-Jährigen, dass man nicht mehr mit ihm plant. Trotz 34 Einsätzen im Jahr zuvor - meist als Joker von der Bank. Doch Stürmer wie er werden an Toren gemessen. Nur drei gelangen ihm in der kompletten Saison. Zu wenig, um genügend Werbung in eigener Sache zu machen. Auch andere Vereine winkten ab. Neue Perspektiven waren nicht in Sicht, es drohte der Gang zum Arbeitsamt. Sogar ein mögliches Karriereende stand im Raum.
 
 
Bis zu dem Tag, an dem der Anruf aus Darmstadt kam. Ein Anruf, der das Leben des 1,97 Meter großen Schlacks grundlegend verändern sollte. Die Li­lien, die damals nur aufgrund des Offenbacher Lizenzentzugs in der 3.Liga bleiben durften, zeigten Interesse an seiner Verpflichtung. Dann ging alles ganz schnell. Trainer Dirk Schuster konnte Stroh-Engel überzeugen, der unterschrieb einen Zweijahresvertrag. „Darmstadt hat mich damals vor der Arbeitslosigkeit gerettet“, sagt Stroh-Engel heute. Es sind nur ein paar Worte, und es ist doch viel mehr. Wenn man genau zuhört, kann man regelrecht spüren, wie dankbar er dafür immer noch ist. Darmstadt gab ihm die Chance, sich noch einmal zu beweisen. Es wäre vielleicht seine letzte gewesen. Stroh-Engel nutzte sie eindrucksvoll. 
 
 
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